Erster Eindruck: Kompakt und doch ein Kraftpaket
Die DJI Mavic 4 Pro überrascht schon beim Auspacken: Trotz der beeindruckenden Triple-Kamera ist die Drohne mit 1.063 Gramm erstaunlich kompakt. Zusammengeklappt passt sie problemlos in einen Rucksack. Das neue, etwas rundere Design fühlt sich aerodynamischer an als beim Vorgänger. Die orangefarbenen Akzente an den Armen und Propellern geben der Mavic 4 Pro einen markanten Look, der sofort als DJI-Flaggschiff erkennbar ist.




Gewicht im Vergleich
1.063 g
724 g
1.195 g
Kamera: Hasselblad trifft Triple-Lens
Das Herzstück der Mavic 4 Pro ist das Hasselblad Triple-Kamerasystem. Der 4/3-Zoll-Hauptsensor liefert atemberaubende 100-Megapixel-Fotos mit einer Detailschärfe, die man sonst nur von Vollformatkameras kennt. Die variable Blende von f/2.0 bis f/11 gibt dir volle kreative Kontrolle — besonders bei Dämmerungsaufnahmen und Langzeitbelichtungen zeigt die f/2.0-Blende ihre Stärke. Dazu kommen eine 48-MP-Mitteltele (70 mm) und eine 50-MP-Tele (168 mm) mit bis zu 6× optischem Zoom.
6K/60fps Video
f/2.0 Blende
10-Bit D-Log M
Bildqualität: Cineastisch aus der Luft
Aufgenommen mit der Mavic 4 Pro
100 MP, natürliche Farben, beeindruckender Dynamikumfang — direkt aus der Drohne, ohne Nachbearbeitung.
Video-Features
Die Mavic 4 Pro setzt neue Maßstäbe bei Drohnen-Video:
- videocam6K/60fps: Höchste Auflösung bei voller Bildrate — perfekt für Kinoqualität und Crop-Flexibilität in der Postproduktion
- slow_motion_video4K/120fps Slowmotion: Dramatische Zeitlupen in 4K-Auflösung mit allen drei Kameras
- palette10-Bit D-Log M: Maximaler Dynamikumfang für professionelles Color Grading in der Nachbearbeitung
- stay_current_portraitHochformat-Modus: Kamera dreht sich vertikal — native 9:16 Aufnahmen in voller Auflösung für Social Media
Intelligente Flugmodi
Professionelle Aufnahmen auf Knopfdruck:
- person_pin_circleActiveTrack 360°: KI-gestütztes Tracking von Personen und Fahrzeugen — auch bei hoher Geschwindigkeit
- routeWaypoint-Flug: Programmiere exakte Flugrouten für wiederholbare, professionelle Aufnahmen
- panoramaHyperlapse & Panorama: Automatische Zeitraffer und 360°-Panoramen direkt in der Drohne
- visibilityO4+ Übertragung: 1080p/60fps Live-View auf bis zu 30 km Entfernung (CE: 15 km)
Specs & Akku
| Technische Daten | |
|---|---|
| Hauptkamera | 4/3″ CMOS Hasselblad, 100 MP, f/2.0–f/11, 28 mm |
| Mitteltele | 1/1,3″ CMOS, 48 MP, f/2.8, 70 mm |
| Tele | 1/1,5″ CMOS, 50 MP, f/2.8, 168 mm (bis 24× Digitalzoom) |
| Video (max) | 6K/60fps, 4K/120fps, 10-Bit 4:2:2 D-Log M |
| Max. Bitrate | 1.200 Mbps (ALL-I, Creator Combo) |
| Gimbal | 3-Achsen, –90° bis +70° Tilt, Hochformat-Rotation |
| Flugzeit | 51 Min. (Hover: 45 Min.) |
| Reichweite | 41 km (FCC) / 15 km (CE Europa) |
| Geschwindigkeit | 90 km/h (Sport), 25 m/s max. |
| Gewicht | 1.063 g (C2-zertifiziert, EU-Kategorie A2) |
| Hinderniserkennung | Omnidirektional (Binocular Vision + LiDAR + Infrarot) |
| Übertragung | O4+ (1080p/60fps, 2.4/5.1/5.8 GHz, 6 Antennen) |
| Akku | 95,3 Wh (6.654 mAh), Laden: ~51 Min. (240W) |
| Speicher | 64 GB intern (512 GB bei Creator Combo) |
| GPS | GPS + Galileo + BeiDou |
| Windresistenz | 12 m/s (Beaufort 6) |
| Betriebstemperatur | –10 °C bis 40 °C |
Pro & Contra
thumb_up Gefällt uns
- check_circleHerausragende 100-MP-Hasselblad-Bildqualität mit natürlichen Farben
- check_circleTriple-Kamera: 28 mm, 70 mm, 168 mm — enormer Zoom-Bereich
- check_circle51 Minuten Flugzeit — Klassenbestwert im Consumer-Segment
- check_circle6K/60fps und 4K/120fps Video mit 10-Bit D-Log M
- check_circleVariable Blende f/2.0–f/11 für maximale kreative Kontrolle
- check_circleOmnidirektionale Hinderniserkennung mit LiDAR — extrem sicher
thumb_down Weniger gut
- cancelHoher Preis: ab 2.099 EUR (Fly More Combo: 2.699 EUR)
- cancel1.063 g Gewicht — C2-Zertifizierung nötig, kein Fliegen in A1-Zonen
- cancelNur 64 GB Speicher (Standard) — bei 6K/ALL-I schnell voll
- cancelOptimale Schärfe erst ab f/4 — bei 100 MP bei Offenblende etwas weicher
Für wen ist die DJI Mavic 4 Pro?
check_circle Perfekt für dich, wenn…
- …du als Fotograf oder Filmemacher Luftaufnahmen in Profi-Qualität brauchst
- …du Content für Social Media, YouTube oder Kunden produzierst
- …dir Vielseitigkeit wichtig ist (Weitwinkel bis Tele in einer Drohne)
- …du lange Flugzeiten für ausgedehnte Drehs benötigst
- …du von einer Mavic 3 Pro oder älter upgraden willst
cancel Eher nicht, wenn…
- …du nur gelegentlich Urlaubsfotos machen willst (→ DJI Mini 4 Pro)
- …du ein kompakteres Gerät unter 250 g suchst (→ DJI Mini 4 Pro)
- …dein Budget unter 1.500 EUR liegt (→ DJI Air 3S)
- …du nur Fotos und kein Video brauchst (→ DJI Air 3S reicht)
- …du in dicht besiedelten Gebieten ohne EU-Drohnenführerschein fliegen willst
Im Vergleich
| Eigenschaft | DJI Mavic 4 Pro | DJI Air 3S | Autel Evo II Pro V3 |
|---|---|---|---|
| Preis | ab 2.099 EUR | ab 1.099 EUR | ab 1.799 EUR |
| Kamera | Triple (100+48+50 MP) | Dual (50+48 MP) | Single (20 MP, 1″) |
| Sensor | 4/3″ Hasselblad | 1″ CMOS | 1″ CMOS |
| Video | 6K/60fps | 4K/60fps | 6K/30fps |
| Blende | f/2.0–f/11 (variabel) | f/1.7 (fest) | f/2.8–f/11 (variabel) |
| Flugzeit | 51 Min. | 45 Min. | 42 Min. |
| Gewicht | 1.063 g | 724 g | 1.195 g |
| Hinderniserkennung | Omni + LiDAR | Omnidirektional | Omnidirektional |
| Übertragung | O4+ (30 km) | O4 (20 km) | SkyLink 2.0 (15 km) |
| EU-Klasse | C2 | C1 | C2 |
Fazit
Die DJI Mavic 4 Pro ist schlicht und einfach die beste Kameradrohne, die man 2026 kaufen kann. Das Hasselblad-Triple-Kamerasystem liefert Bilder und Videos in einer Qualität, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. 100 Megapixel, 6K/60fps, variable Blende und 51 Minuten Flugzeit — das ist ein Gesamtpaket, das die Konkurrenz alt aussehen lässt.
Ja, der Preis von über 2.000 EUR ist hoch. Aber wenn du professionelle Luftaufnahmen machen willst — ob für YouTube, Immobilien, Events oder einfach als leidenschaftlicher Fotograf — dann gibt es derzeit keine bessere Investition. Wer mit weniger auskommt, greift zur DJI Air 3S. Wer das Beste will: Die Mavic 4 Pro ist es.
„Die DJI Mavic 4 Pro setzt den Standard, an dem sich alle Kameradrohnen messen müssen — für Profis und ambitionierte Creator gleichermaßen.“
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